Crete Boom - Ein Betonschiff auf großer Fahrt
Crete Boom haben sich nach einem Schiff aus Beton benannt, das vor ihrer Heimatstadt auf eine Sandbank gelaufen und gesunken ist. Das Schicksal, nie wieder aus der kleinen Stadt im Westen Irlands rauszukommen, wollen die Mitglieder von Crete Boom allerdings nicht teilen. So bald wie möglich möchten sie wieder auf Tour und nicht nur die Iren mit ihrer Musik begeistern, die sich in keine Schublade stecken lässt.

Die Band gibt es in wechselnder Besetzung seit 2005 und seitdem haben sie einige Gigs in Irland gespielt und etwa 30 Tracks aufgenommen. “Dummerweise ging mir beim Abmischen nach den ersten sechs Tracks das Geld aus. Ich habe Navy and Grey zuhause im auf dem Dachboden abgemischt und habe vor, so bald wie möglich, den Rest der Songs fertig zu bekommen. Mit etwas Glück gibt es ein neues Release vor Ende Februar” erzählt Seosamh, der Gitarrist, Komponist, Songschreiber, Tontechniker, Produzent, Manager und nicht zuletzt Fahrer der Band.
Und dann ist da ja noch die Sache mit der Tour: in Deutschland haben sie ihre wilde Mischung aus Pop, Rock, Jazz und anderen Stilen schon unter die Leute gebracht und wenn es finanziell möglich ist und sich die Terminkalender der Bandmitglieder koordinieren lassen, soll bald ganz Europa und die USA den außergewöhnliches Sound von Crete Boom live zu hören bekommen. Bis dahin müsst ihr euch leider mit den beiden Alben begnügen, die ihr auf Jamendo findet. Anhören lohnt sich aber auf jeden Fall.
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