Jamendo engagiert sich im Kampf gegen Internetpiraterie – mit Humor!
Gestern wurde in Paris das Pirates Prisons Project ins Leben gerufen, unterstützt von Jamendo bietet des Internetusern die Gelegenheit in ein einmaliges Immobilienprojekt zu investieren: Gefängnisse für die Millionen von Internetusern die sich des Austauschs von Daten strafbar gemacht haben.
Angesichts der unzähligen Gesetzesvorhaben gegen den Download und die Weiterverbreitung von Musik im Internet haben findige Unternehmer die Idee gehabt, das Pirates Prisons Project zu gründen. Ihr Ziel: hunderte, wenn nicht tausende Vollzugsanstalten für die Inhaftierung von Internetpiraten zu errichten.
Selbstverständlich handelt es sich bei dem Projekt um eine Parodie. Entstanden ist die Idee paradoxerweise bei der Midem 2008, der großen Messe der Musikindustrie, die alljährlich in Cannes stattfindet. Das Pirates Prisons Project wird von Hitmuse, VIPeers und Jamendo unterstützt um die Absurdität des Kampfes aufzuzeigen, der gegen die Weitergabe von Dateien und Werken im Internet geführt wird. Absurd deshalb, weil die Weitergabe von Daten eine der Hauptnutzungsweisen des Internet ist. Der Kern der Sache ist die Forderung nach einer Kulturflatrate und einer Lockerung der Urheberrechtsbedingungen.
Auf ihrem Blog erklären die Initiatoren ihr Projekt in Wort, Ton und Bild
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January 9th, 2009 at 6:23 pm
[...] soll und alternative Lösungen fordert, gehören das bekannte Creative Commons Musikportal Jamendo, der Bittorrent-Hoster VIPeers und die französische Musikseite [...]