Jamendo empfiehlt die Tracing Arcs
Tracing Arcs haben es auf Jamendo innerhalb von nur zwei Monaten durch massives Feedback und zahlreiche Streams und Downloads unter die beliebtesten Künstler geschafft. Das Londoner Electropop-Duo erklärt wie diese Art von Anerkennung ihre Zukunftspläne beflügelt.
“Wir hätten das wirklich niemals erwartet, jetzt wissen wir, dass wir da draussen nicht alleine sind!“ schwärmt Paul Addie, Komponist, Keyboarder und Programmierer von Tracing Arcs über die Aufmerksamkeit, die ihr Album fin - Remixes and Lost Children erfahren hat, seitdem es bei Jamendo hochgeladen wurde. „Neue Freunde, neue Connections… Sprach- und Kulturbarrieren wurden eingerissen! Wir lieben euch alle!“
Bereits im Jahr 1994 fingen Paul Addie und Fran Kapelle an, unter dem Namen Tracing Arcs einen veredelten, elektronischen, Trip Hop-lastigen und athmosphärischen Pop zu kreieren, der an Künstler wie Moloko, Lamb aber sicherlich auch Massive Attack erinnert.

Ihre Wurzeln reichen jedoch weiter, von Miles Davis über David Sylvian bis zu Joni Mitchell “und vielen anderen Musikern, die regelmässig über ihre Schatten hinausspringen“, erklärt Paul.
Als Band verfügen Tracing Arcs bereits über einen ziemlich weiten Erfahrungshorizont. Ob als Headliner auf großen Events in London, als Komponist für Theater und zeitgenössischen Tanz oder oder als Performer vor 6000 Menschen in Begleitung eines Feuerwerks. Trotz alledem haben sie bis vor kurzem jedoch noch nie ein Album veröffentlicht.
“Die Musikindustrie wusste wohl einfach nicht, was sie mit uns anfangen soll.“ meint Paul. “Deswegen macht es mich wirklich stolz zu sehen, dass uns auf Jamendo so viel Freundlichkeit und Wertschätzung entgegengebracht wird!“.
Wie wohl schon vom einen oder anderen vermutet ist fin - Remixes and Lost Children eine erneute Version eines schon existierenden Albums.
Woher also die Entscheidung, als erstes Album zunächst nur Remixe auf Jamendo zu veröffentlichen? “Für die Fertigstellung des originalen Albums brauchten wir drei Jahre…und trotzdem hatten wir uns damit von unserem ursprügnlichen Style entfernt. Ich war mir nicht sicher, ob die Platte von der Öffentlichkeit auch angenommen werden würde, da eine eher persönliche und intime Seite von uns gezeigt wird. ‘fin’ werden wir aber dieses Jahr trotzdem noch auf Jamendo veröffentlichen.“
Außerdem arbeiten Tracing Arcs gerade zusammen mit Freunden an neuem Material und wollen auch in Zukunft Kollaborationen mit anderen Künstlern eingehen. Auch die Vertonung von Filmen würde sie reizen, da ihre “Musik durchweg sehr stark vom Visuellen beeinflusst wird“. Vergesst bloß nicht, wo ihr sie zuerst gehört habt…
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