A band born on Jamendo!
Drei Musiker aus drei verschiedenen Ländern machen zusammen Musik, ohne dass sie sich jemals getroffen haben: klar, dass solche Stories auf Jamendo stattfinden. Hier also die Geschichte von Triplexity.
SaReGaMa and Nikila fingen zunächst an, positive Rezensionen über die Musik des Anderen zu verfassen. Jedoch nicht aus purer Höflichkeit, sondern weil die musikalischen Werke tatsächlich gefielen. Irgendwann im Jahr 2007 nachdem SaReGaMa Nikila nach den Einzelspuren von einer ihrer Kompositionen für einen Remix gefragt hatte, wurde die erste Kollaboration ins Leben gerufen: “Morning“, gefolgt von dem ganzen ALbum “…Not Too Far“. So wurde das Fundament für den Sound von Triplexity gelegt: smoothe, bedächtige und hauptsächlich instrumentelle elektronische Musik.
Als SaReGaMa auf die Idee kam etwas “organischeres, mehr Weltmusik-orientiertes” zu machen, wandte er sich an einen anderen Jamendo-Musiker, Hamelin, der Saxophon, Klarinette und Gitarre spielt. Aus dieser neuen Dreierkonstellation entstand der Song Three 4 Ten. SaReGaMa zufolge war dies “ein Meilenstein für Triplexity“.
Die Tatsache, dass SaReGaMa in den Wäldern bei Mount Carmel (Israel) wohnt, dass die Belgieren Nikila sich zur Zeit in Frankreich aufhält und Hamelin in der Nähe von Narbonne in Südfrankreich verweilt, stellt jedoch kein Hindernis dar. Die drei haben sich bis jetzt tatsächlich noch nie persönlich getroffen.
“Die Art und Weise wie Triplexity funktioniert unterscheidet sich auf radikale Weise vom “Proben-und-Konzert-geben-Modell“, was eine wirlich interessante Erfahrung ist” erklärt Hamelin. “Ich vergleiche das mit Studioarbeit, nur dass es dabei Verzögerungen gibt“. Die unterschiedlichen geopraphischen aber auch musikalischen Hintergründe (SaReGaMa kommt eigentlich aus dem Trance/New Age Bereich, Nikila steht auf Weltmusik und abgefahrene Elektrosounds und Hamelin ist ein Jazzfreak) sind dabei ein riesiger Gewinn für das Projekt.
“Bei Triplexity geht’s wirklich um eine Art Ergänzungsprinzip. Unsere unterschiedlichen Persönlichkeiten und die multikulturelle Komponente eröffnen uns ganz neue Horizonte, was ich sehr schätze.” sagt Nikila. “Gleichzeitig existiert eine tolle persönliche Stimmung zwischen uns, wodurch das Musikmachen zu einem noch größeren Spaß wird.“
In den letzten Monaten hat das Trio am bereits zweiten Album “Live In Triplex City” gearbeitet, welches jetzt auch bei Jamendo veröffentlicht wurde. Obwohl sie ihre Musik nur zum Vergnügen machen “ohne Terminplan oder irgendwelche Verpflichtungen“, verfügen die drei Musiker über einen gesunden Arbeitsrhythmus.
“Normalerweise dauert die Fertigstellung eines Songs nur ein paar Tage, wenn alle Mitglieder über genügend Freizeit verfügen” erklärt SaReGaMa. “Wir haben alle ganz normale Jobs, Triplexity ist in der Freizeit angesagt“.
Also werden sich die Mitglieder von Triplexity eines Tages treffen? Oder wie sieht’s mit einem Auftritt aus? Bis jetzt ist das nicht geplant, aber wer weiss? “Ich hoffe, dass ich meine Mitstreiter einges Tages mal auf ein Bier treffe” meint Hamelin. “Die Idee aus Triplexity eine Liveband zu machen ist weit hergeholt - aber nichts ist unmöglich!“

Triplexity von links nach rechts: Nikila, SaReGaMa, Hamelin
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