Achtung - Labelalarm!
Immer mehr Indielabels entscheiden sich dazu, ihre Produktionen auf Jamendo zu veröffentlichen. Fading Ways war eines der ersten. Das Label wurde 1998 in Toronto gegründet und verfolgt das Ziel “Künstler fair zu behandeln und ihnen die Kontrolle über ihren eigenen Karriereweg zu überlassen” erklärt Gründer Neil Leyton. Die Aktivitäten von Fading Ways haben sich über die letzten Jahre von Canada nach Großbritannien und Finland ausgebreitet. Bei Fading Ways handelt es sich mittlerweile vielmehr um ein Netzwerk aus verschiedenen Labels , das “seine Künstler lokal auswählt und diese dann ins internationale Netzwerk und den UK-basierten Music Store einspeist“.
Fading Ways’ musikalische Bandbreite reicht hierbei von Singer/Songwriter bis Punkrock. “Das wichtigeste Element ist, dass alle unsere Künstler absolut hinter ihrem Schaffen stehen - das ist einfach authentisch. Kein Pop, sondern “underground art”“. Hervorzuhebende Künstler sind dabei The Singles, Turku Romantic Movement, Red Orkestra and Neil Leyton selbst.
Und all diese Musik wird tatsächlich unter Creative Commons lizensiert. So war die erste CC-Veröffentlichung auf Fading Ways das Debütalbum von Red Orkestra im Jahr 2004. “Ich denke wir waren das erste Label, das ein CC Logo und die dazugehörige Lizenz auf der Rückseite einer internationalen, kommerziell vertriebenen Veröffentlichung platzierte”.
Diese Musik dann auf Jamendo zu veröffentlichen war der nächste sinnhafte Schritt… Fading Ways’ vor kurzem veröffentlichte Rock’n'Roll compilation kann man hier abchecken.

Das Team von Fading Ways, von links nach rechts: Chris McDougall (UK), Tina Siegel (Canada), Mikko Jokela (Finland), Lilli Kinnunen (Finland), Neil Leyton (international).
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